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Kosmetik ist eigentlich im Wortsinn die Technik, mit der wir alles an unserem Körper inklusive der Kleidung schmücken. Das besagt der griechische Wortstamm kosmetikē tekhnē (κοσμητικὴ τέχνη), der soviel wie Kleidungs- und Ornament- oder Ordnungstechnik bedeutet. In diesem Sinne würde auch die Mode dazugehören. Dennoch verstehen wir heute unter Kosmetik die Verschönerung der Körperoberfläche.

Rechtliche Bestimmung von Kosmetikprodukten

Was mit dem menschlichen Körper in Kontakt kommt und auch noch seinerseits auf künstlich hergestellten chemischen und biochemischen Verbindungen basiert, unterliegt der juristischen Kontrolle. Dementsprechend werden kosmetische Produkt von den Gesetzgebern aller Länder in mehr oder minder zulassungspflichtige Kategorien eingeordnet. Es handelt sich vorrangig um Make-up-Produkte:

  • Lippenstift
  • Lidschatten
  • Mascara
  • Foundation
  • Highlighter
  • Rouge
  • Peelings
  • Cremes und Seren
  • Haarspray
  • Parfum und Deo
  • etc.

Es gibt bekanntlich noch einige Produkttypen mehr. In den USA regelt die FDA die Kosmetika. Sie definiert sie als Produkte, die den menschlichen Körper reinigen, verschönern und verändern, ohne seine Funktionen oder Struktur zu beeinträchtigen. Seife schließt die FDA ausdrücklich aus. Diese Definition dürften auch europäische Damen und Herren akzeptieren.

Der Einsatz von Kosmetik

Prinzipiell unterscheiden wir Haut- und Haarpflegeprodukte, Kosmetika für ein besseres Aussehen und kosmetische Produkte für einen besseren Körpergeruch.

  • Hautpflege: Diese Produkte können die Haut reinigen, peelen und schützen. Dazu dienen unter anderem Toner, Seren, Duschgel, Feuchtigkeitscremes und Balsame.
  • Haarpflege: Shampoo reinigt und pflegt das Haar, Haaröl schützt das Haar vor Austrocknung, Conditioner bringt es in Form. Männer verwenden gegebenenfalls Produkte für die Bartpflege und ansonsten Kosmetik für die Hautpflege nach der Rasur.
  • Verbesserung des Aussehens: Ein besseres Aussehen erreichen Frauen mit Make-up, Lidschatten, Lippenstift, Rouge und diversen weiteren Mitteln. Auch Cremes gegen Hautunreinheiten verbessern das Aussehen und dienen gleichzeitig der Hautpflege. Die Haare erhalten durch Färben und Tönen einen neuen Style.
  • Verbesserung des Körpergeruchs: Hierzu dienen Parfums und Deos, wobei auch den anderen kosmetischen Artikeln fast immer Duftstoffe beigefügt sind.
Kosmetik

Wie lange gibt es schon Kosmetik?

Die Geschichte der Kosmetik ist fast so alt wie die der Menschheit. Von den alten Ägyptern und Sumerern ist ihr Einsatz gut überliefert. Im europäischen Mittelalter dienten Hautfärbemittel vor allem dazu, die Haut aufzuhellen und nicht – wie heute üblich – ihr einen brauneren Teint zu verleihen. Dieser Umstand setzt eine wichtige Funktion der Kosmetik für das Aussehen ins Licht: Sie sollte schon immer den sozialen Stand einer Person unterstreichen. Während heute ein leicht brauner Teint darauf verweist, dass die betreffende Person offenbar ihre Ferien in der Sonne verbracht hat, weil sie sich es leisten kann, war eine gesunde Gesichtsbräune vor 500 Jahren das Merkmal von Menschen, die viel im Freien arbeiteten.

Die höheren Stände setzten sich davon mit einer bewusst hell gefärbten Haut ab, die anzeigen sollte, dass sie solche profanen Beschäftigungen der unteren Schichten nicht nötig haben. Als Zeichen ihrer Gesundheit färbten sich die adeligen Damen und auch einige Herren außerdem die Wangen rot, eine Sitte, die sich bis zum heutigen Rouge gehalten hat. Wichtig ist auch zu wissen, dass in Europa und Nordamerika der Einsatz von Kosmetika phasenweise immer wieder offen verpönt war. Es gab aber auch gegenläufige Tendenzen. Im 17. bis 18. Jahrhundert etwa übertünchten Adelige und reiche Bürger ihren starken Körpergeruch mit noch stärkeren Parfums. Auf die Idee, häufiger zu baden, kamen sie hingegen nicht. Die Ausgangsstoffe für Kosmetik änderten sich im Laufe der Geschichte stark.

Die alten Ägypter stellten aus Weißkohl und Rizinusöl kosmetische Produkte her. Die alten Römer kannten Hautcremes aus Bienenwachs, Rosenwasser und Olivenöl. Im 19. Jahrhundert waren Vaseline und Lanolin wichtige Grundstoffe für Hautpflegeprodukte. Die Regulierung kosmetischer Produkte ist eine Erfindung des 20. Jahrhunderts. Vorher konnten sie durchaus sehr gefährlich sein, einige von ihnen führten zu Missbildungen, Blindheit und zum Tod. Solche Unfälle gab es immer dann, wenn Alchemisten neue Mittel ausprobierten. Daher griff man in den meisten Fällen auf bewährte natürliche Mittel wie Beeren oder Rote Beete zurück.

Naturkosmetik

Konventionelle Kosmetik basiert auf Chemie und Tierversuchen. Dagegen wehren sich immer mehr Menschen, weshalb schon seit Jahrzehnten der Markt für Naturkosmetik sehr stark wächst. Er ist ebenso reguliert. Die Anbieter erhalten entsprechende Zertifikate nur, wenn sie bestimmte Regeln strikt einhalten, wozu der Verzicht auf Tierversuche und Chemie gehört. Naturkosmetik ist genauso wirksam wie konventionelle Kosmetik, allerdings halten die Produkte meistens nicht sehr lange, weil ihnen hierfür die nötigen chemischen Zusätze fehlen. Daher sollten sie in kleinen Packungen gekauft und schnell verbraucht werden.