Die richtige Ekzem Pflegecreme, die wirklich hilft

Eine Ekzem Pflegecreme dient der Therapie von Ekzemen. Ihre Anwendung erfolgt stadiengerecht. Die Pflegecreme muss eine bestimmte Konsistenz haben, der sich nach dem Hautzustand richtet: Je nässender und akuter das Ekzem aktuell ist, desto mehr Wasser muss die Pflegecreme enthalten. Sollte das Ekzem Krusten und Schuppen bilden, muss die Ekzem Pflegecrem fettiger sein. Entzündungen unterdrückt sie mit Glukokortikoiden. Sollte das Ekzem eine Superinfektion mit Bakterien verursacht haben, ist eine Pflegecreme mit Antibiotika oder antiseptischen Inhaltsstoffen erforderlich.

Ekzem als Hauterkrankung

Das Ekzem, umgangssprachlich auch als Juckflechte bekannt, hat seinen Namen vom griechischen Wort ἔκζεμα (ekzema = Herausbrodeln oder Aufwallung). Es gibt nicht nur ein Ekzem, sondern eine ganze Gruppe entzündlicher Hauterkrankungen. Sie verlaufen in aller Regel nicht infektiös und sind daher zwar sehr unangenehm, aber nicht unbedingt bedrohlich. Die Auslöser von Ekzemen sind unterschiedlichster Natur. Neben einer genetischen Veranlagung der Haut führen Umwelteinflüsse und auch Stress zum Ausbruch. Dieser zeichnet sich durch typische Hautreaktionen in einer bestimmten Reihenfolge aus:

  • #1 Hautrötung
  • #2 Bläschenbildung
  • #3 Nässen
  • #4 Krustenbildung
  • #5 Schuppung

Ab der Rötung werden diese äußeren Symptome von einem mehr oder minder starken Juckreiz begleitet, der erst mit der #5 Schuppung verschwindet. Die Medizin klassifiziert Ekzeme nach unterschiedlichen Kriterien. Der synonyme Begriff der Dermatitis ist für das nichtentzündliche Ekzem nicht ganz korrekt, denn zur Dermatitis gehören auch Hautentzündungen, die nicht den Ekzemen zuzuordnen sind. Allerdings werden die Bezeichnungen im internationalen Sprachgebrauch nicht einheitlich verwendet. Im angloamerikanischen Sprachraum ist die Bezeichnung dermatitis anstelle von eczema geläufiger. Die Klassifikation nach ICD-10 unterscheidet ebenfalls nicht zwischen den beiden Bezeichnungen.

Wie wirkt die Ekzem Pflege Creme?

Die Pflegecreme gegen ein Ekzem enthält verschiedene Wirkstoffe, darunter Glukokortikoide sowie mehr oder weniger Fett und Wasser. Anwender*innen müssen vor allem den Fett- und Wasseranteil beachten, um die richtige Creme zu nutzen. Auch wenn es paradox erscheinen mag, benötigt ein nässendes Ekzem eine Salbe mit höherem Wasseranteil. Grundsätzlich wirken alle Pflegecremes entzündungshemmend. Für ihre Anwendung genügt in der Regel eine geringe Dosierung. Die Anwendung kann mit beginnendem Juckreiz und Rötung einsetzen, also ab Phase #1 der Ekzembildung. Auch kleinere Schwellungen gehen damit sehr schnell zurück. Ekzem Pflegecremes sind in der Apotheke rezeptfrei erhältlich. Wenn sie richtig angewendet werden, stellt sich der Erfolg relativ schnell ein. Sie beruhigen und regenerieren die Haut. Bei einem sehr großen und/oder schweren Ekzem ist eine ärztliche Konsultation erforderlich.

Ekzem Pflegecreme

Verbreitung von Ekzemen

Ekzeme sind sehr verbreitet. In einzelnen europäischen und nordamerikanischen Staaten/Regionen geht man davon aus, dass zwischen drei und 20 Prozent der Bevölkerung gelegentlich oder häufiger davon betroffen sind. Vermutlich wird die Veranlagung vererbt, doch Umweltfaktoren, die Ernährung, das Lebensalter und Stress spielen ebenso eine Rolle für den Ausbruch. Aus diesem Grund ist davon auszugehen, dass praktisch jeder Mensch irgendwann im Leben mit einem Ekzem leben muss. Dessen Ausbruch kann aber sehr mild verlaufen, sodass der betroffenen Person die Anwendung einer Ekzem Pflegecreme aus der Apotheke genügt.

Wie sehr Umweltgifte den Ausbruch von Ekzemen begünstigen, zeigt deren Anerkennung als Berufskrankheit. Rund ein Viertel aller anerkannten Berufskrankheiten in Deutschland äußern sich (auch) in einem Ekzem. Betroffen sind vor allem Arbeiter*innen in der Industrie und dem produzierenden Gewerbe, teilweise auch das Personal von Kliniken und Pflegeeinrichtungen sowie Reinigungspersonal. Überall dort kommen die Beschäftigten mit Umweltgiften in Kontakt.

Akute Ekzemreaktion

Die oben beschriebenen Stadien von #1 bis #5 gehören allesamt zur akuten Ekzemreaktion. Darüber hinaus gibt es milde Ekzeme, die sich lediglich in einem leichten, gelegentlichen Juckreiz äußern. Auch dieser lässt sich schon mit der Ekzem Pflegecreme behandeln. Die akute Reaktion zeigt neben dem Juckreiz eine helle, lokale Hautrötung (sogenanntes Stadium erythematosum). Wenn Betroffene Glück haben, heilt das Ekzem von selbst dann nach ein bis drei Tagen ab. Die Anwendung der Ekzem Pflegesalbe ist dennoch immer zu empfehlen.

Erstens lindert sie den Juckreiz (bis zum völligen Verschwinden), wofür die Betroffenen lediglich fünf bis 15 Minuten Geduld aufbringen müssen. Zweitens wirken die Inhaltsstoffe, vor allem die Glukokortikoide, der Hautreaktion entgegen. Sollte diese stärker ausfallen, kommt es zu kleinen Bläschen etwa in der Größe von Stecknadelköpfen. Diese sind mit einer klaren Flüssigkeit gefüllt. Der Juckreiz nimmt nun sehr stark zu. Das Stadium wird mit vesicolosum bezeichnet und geht beim relativ schnellen Aufplatzen der Bläschen ins Stadium madidans über.

Das Ekzem ist nun nass und benötigt eine Pflegesalbe mit hohem Wasseranteil. Wenn es abgetrocknet ist, bilden sich im Stadium crustosum Krusten. Solle es sich um einen einmaligen Vorgang mit einem singulären Auslöser gehandelt haben, bildet das Ekzem im Anschluss Schuppen (Stadium squamosum). Danach heilt es ab. Wenn der Auslöser immer wieder auftritt, wie es bei einer fortgesetzten Kontamination mit Umweltgiften der Fall ist, können sich die Schuppen nicht bilden. Es kommt auch zu keiner echten Ausheilung, bevor nicht der Auslöser beseitigt ist. Die Ekzem Pflegecreme muss dementsprechend dauerhaft angewendet werden.